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Verbotene Ägyptologie III - Vom Ursprung der Religionen

Die sieben Reklamationen der "Verbotenen Ägyptologie"

Die Sprüche Salomons stammen, wie man heute weiß, nicht allein von Salomon, dem weisen, jüdischen Herrscher. Historiker wie Will Durant haben festgestellt, dass sie manches der ägyptischen Literatur schulden. Wir müssen also auch hier davon ausgehen, dass wir es nicht nur mit jüdischen, sondern zumindest teilweise mit ägyptischen Weisheiten zu tun haben. Und das nimmt im Grunde genommen nicht Wunder: Die höchsten Erkenntnisse wurden erstmals von ägyptischen Wesiren, Schriftstellern und Gelehrten formuliert, Ägypten war vormals das intellektuelle und kulturelle Zentrum der Welt! Der Weltmacht Ägypten dienten die Juden jedoch lange Zeit als Sklaven, jedenfalls wenn wir ihren eigenen Schriften Glauben schenken. Undenkbar, dass sie nicht von ihnen lernten!

Die Erzählung vom Paradies tritt bei vielen Völkern auf, auch bei den Ägyptern. Es ist wahrscheinlich, dass diese Idee von den Ägyptern auf die Juden niedergekommen ist, denn immerhin verbrachten sie eine lange Zeit in Ägypten. Die Ägypter wurden von den Juden glühend beneidet, und so ist es wahrscheinlich, dass sie vieles übernahmen, willentlich und wissentlich oder auch unbewusst. Selbst der Name Moses, des größten Lehrers der Juden, besitzt auch eine ägyptische Bedeutung! Moses bedeutet "mein Sohn" auf ägyptisch und ist möglicherweise mit dem ägyptischen Namen "Ahmose"verwandt.

Bestimmte medizinische Kenntnisse, die bei den Ägyptern hoch entwickelt waren, scheinen die Juden den Ägyptern zu verdanken. Wenn wir von den verschiedenen Plagen hören, die Ägypten heimsuchten, so erkennen wir, dass die jüdischen Zauberer offenbar mit den ägyptischen Zauberern wetteiferten. Aber alle Plagen und alle Krankheiten mussten geheilt werden, und so lernten die Juden wahrscheinlich von den Ägyptern auch die Heilkunst.

Ra, Amun und ein dritter Gott wurden in Ägypten früh zur dreifaltigen Göttlichkeit ernannt oder als die Verkörperungen eines einzigen "heilige Dreifaltigkeit", die also ebenfalls ägyptischen Ursprungs ist, wenn wir von indischen Quellen absehen.

Die Ägypter waren die ersten, die der Unsterblichkeit der Seele ein immenses Gewicht beimaßen. Ein unvorstellbarer Aufwand wurde betrieben, damit es die Seele im Jenseits gut antraf. Auch hier hörten die Juden genauestens zu, als sie ihre eigenen "heiligen Schriften" verfassten. Wie viel konkret übernommen wurde, kann man nur erahnen.

Der Begriff der "Sünde", von dem die Juden geradezu besessen waren, wurde bei den Ägyptern geboren. Zahlreiche ägyptische Schriften verraten uns eine ähnliche Denkweise. Man könnte sogar von einer Vorformulierung der zehn Gebote sprechen, da bereits in Ägypten gegen Ehebruch, Betrug, Diebstahl, die Lüge und Ehrfurchtslosigkeit gegenüber Gott mobil gemacht wurde. Sogar den Ablasshandel gab es bereits im alten Ägypten!

Die ägyptische Literatur ist voller Wunder, nicht anders als die jüdische Literatur. Auch hier gibt es Magiere, die Gliedmaßen wieder anwachsen lassen können, heilen, Tote zu neuem Leben erwecken, Regen hervorbringen oder das Steigen des Stromes verursachen können. Wahrscheinlich sind viele "jüdische" Wunder einfach von ägyptischen Wundern abgekupfert und recyclet worden. Und so könnte man fortfahren und fortfahren.

Unsere wahre Tradition - wie weit reicht sie zurück?

Man wäre ein Kind vollständiger Naivität, wenn man nicht den Einfluss Ägyptens auf die Juden (und in der Folge auf das Christentum und also unsere Kultur) feststellen würde, denn die Beweise sind erschlagend.

Es ist undenkbar, dass die Juden nicht von den Ägyptern abschrieben oder "lernten". Das aber bedeutet, dass wir umdenken und uns neu orientieren müssen. Unsere Kultur, die angeblich so stark vom Judentum geprägt ist, besitzt in Wahrheit ganz andere Urgründe: eben ägyptische.

Natürlich war den christlichen Geschichtsschreibern nicht im Geringsten daran gelegen, auf ägyptische Quellen zu verweisen. Um Jesus Christus in den Mittelpunkt zu rücken, durfte allenfalls Judäa als "Urvolk" genannt werden, alles andere hätte die Legende und den Glauben zerstört.

Und so wurde Ägypten im Grunde genommen fast zweitausend Jahre lang totgeschwiegen.

Vergessen wir nicht: Während des Mittelalters (ca. 500 - 1500 n. Chr.) kannten wir Ägypten nur als eine römische Kolonie. Während der Renaissance, im 16. und 17. Jahrhundert, nahm man in unseren Breiten schließlich an, die Kultur habe in Griechenland ihren Anfang genommen, von der Bibel immer abgesehen. Selbst während der Aufklärung, im 18. Jahrhundert, als viele christliche Geschichtsschreiber entmachtet und auf das rechte Maß zurechtgestutzt wurden, schaute man allenfalls nach China oder Indien, Ägypten wurde immer noch ignoriert, man konnte die Hieroglyphen nicht entziffern. Erst als Napoleon in Ägypten einmarschierte und Champollion auf den Plan trat, wurde Ägypten allmählich real, vorher kannte man das Land allenfalls ein wenig aus der Bibel, wo es ständig geschmäht wurde.

Wir kennen Ägypten also gerade einmal seit zwei Jahrhunderten! Gleichzeitig haben wir gesehen, wie fragil noch immer die Ägyptologie ist, die als Wissenschaft gänzlich am Anfang steht und deren heutige Thesen und momentaner Wissenstand in weiteren zwei Jahrhunderten wahrscheinlich genauso belächelt werden wird, wie wir heute die ägyptische Gentlemen-Archäologie des 19. Jahrhunderts belächeln.

Mit anderen Worten: Wir können uns, was die Ägyptologie angeht, noch auf viele Überraschungen gefasst machen!

Zusammenfassung

Wiederholen wir also: All das bedeutet, dass wir umdenken müssen! Unsere Kultur fußt eben nicht in erster Linie auf Judäa, das bei uns in Form des Christentums Eingang fand, sie fußt in einem ungeahnten Ausmaß auch auf Ägypten, das wir vielleicht noch nicht einmal zu einem einzigen Prozent, so unsere Schätzung, wirklich wissenschaftlich erfasst haben.

Wir müssen also unsere Wurzeln woanders suchen, abseits der Quellen, die uns bislang so wohlfeil angeboten wurden! Wir müssen unseren Blick nach Ägypten richten.

Klicken Sie hier für den spannenden vierten Teil und andere Teile aus unserer Serie Verbotene Ägyptologie IV - Das zweite Geheimnis

Verbotene Ägyptologie I - Das erste Geheimnis

Verbotene Ägyptologie II - Der Kampf der Gelehrten

Verbotene Ägyptologie III - Vom Ursprung der Religionen

Verbotene Ägyptologie IV - Das zweite Geheimnis

Verbotene Ägyptologie V - Kosmo - Logik

Verbotene Ägyptologie VI - Abenteuerliche Spekulationen oder ernstzunehmende Überlegungen?

Wie entstanden die Pyramiden und welche Berechnungen standen dahinter?

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Ein Leser schreibt: "Der Autor ist Physiker und hat in mehrjährigen Studien Zusammenhänge zwischen den drei Pyramiden von Gizah und astronomischen und mathematischen Größen gefunden. Diese sind formal-logisch sehr überzeugend. Die Frage, wie die alten Ägypter bereit vor fast 5000 Jahren ein derartiges Wissen besitzen konnten läßt einen so schnell nicht mehr los. Allen Lesern, die sich ohne Vorurteile mit der zahlenmäßigen Erfassung der Pyramiden beschäftigen möchten sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Es ist ein Meilenstein der Pyramidenforschung und enthält zahlriche Fotos und Abbildungen."

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