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Verbotene Ägyptologie IV - Das zweite Geheimnis

Begeben wir uns nun in die finstersten Gänge der Pyramiden selbst, die zu den Gräbern der größten Könige der Geschichte führen, und suchen wir den alten Ägyptern ihr zweites Geheimnis abzulauschen.

Bis heute ist fast allen Forschern völlig unverständlich, wie Ägypten auf einmal geradezu aus dem Nichts zu einer solchen Höhe aufsteigen konnte.

Einige Gelehrte machen die unendliche Fruchtbarkeit des Nils dafür verantwortlich, aber diese Analyse ist schlicht und ergreifend falsch. Es gab und gibt in anderen Weltgegenden ebenfalls gewaltige Ströme mit lebensspendendem Wasser, die garantierten, dass das Korn gedieh und Nahrung im Überfluss vorhanden war - ohne dass eine solch erstaunliche Kultur geboren worden wäre.

Was also ist das wirkliche Geheimnis Ägyptens, das uns, wenn wir ehrlich sind, bis heute nicht loslässt?

Die Geburt der Weltkultur Ägypten

Wenn man versucht, auch nur ansatzweise die Errungenschaften der Ägypter zu beschreiben, ist man zum Scheitern verurteilt, denn es existieren zu viele Erfindungen, Neuerungen und Quantensprünge des Wissens in dieser aufregenden Zeit und Region. Allein die Architektur erreichte eine Höhe, die im Grunde nie wieder übertroffen worden ist, wenn man von der jüngsten Gegenwart absieht. Plötzlich wurde eine unvorstellbare Organisation auf die Beine gestellt, wie sie die Historie vorher nie gesehen hatte.

Wer erfand die Technik des alten Ägyptens?

Hunderttausende Sklaven bauten unversehens Pyramiden, deren Pracht und Majestät uns noch heute begeistern.

Der Bau der Pyramiden war eine architektonische Meisterleistung, die ein beträchtliches Know-how erforderte, das in gewissem Sinne nicht in diese Zeit passt.

Die Ägypter verfügten zudem über die reichsten Städte der Zivilisation, mit Bauten und Tempeln, die uns noch immer sprachlos machen. Es wurde mit weißem Marmor, Granit, Diorit, Alabaster und anderen Materialien gebaut, die bis heute unvergänglich sind. Raffinierte Säulen entstanden in reicher Zahl, Flachreliefs, Sphinxe und Statuen - in Karnak allein gibt es 86.000 Statuen. Feinste Zeichnungen und Bildhauerarbeiten findet man überall, Festhallen und Obeliske in einer überbordenden Fülle.

Ganze Städte wurden aus dem Nichts gestampft, die Architektur der alten Ägypter ist bis heute ein Phänomen.

Noch heute bemühen sich unsere erfahrensten Ingenieure, den Bautechniken der alten Ägypter auf die Spur zu kommen, und durchaus nicht immer mit Erfolg.

Die zahlreichen Kanäle und Bewässerungsanlagen waren ebenfalls ein schieres Wunder der Ingenieurkunst, die es gestattete, dass der Ackerbau auf ein vollständig neues Niveau gehoben wurde. Bereits während der frühesten Dynastien lernten die Ägypter außerdem Kupfer und Zinn zu schmelzen und Bronze herzustellen. Die Metallurgie erreichte eine neue Höhe. Plötzlich gab es Räder, Walzen, Hebel, Flaschenzüge, Keile, Drehbänke, Schrauben, Bohrer, Sägen und hundert Arten von Handwerkern, wie die Bauhandwerker, die Glasbläser, die Holzschnitzer, die Lackierer, die Emaillierer oder die Weber. Handwebstühle und anderes technisches Inventar entstand, das bis zur Erfindung der Dampfmaschine in unserer vielgepriesenen Neuzeit nicht übertroffen wurde.

Wer trieb die Kultur der alten Ägypter auf höhere Ebenen?

Auch die Erziehung erreichte ein neues Niveau. Regierungsschulen entstanden, Papier und Tinte standen zur Verfügung und die Schrift entwickelte sich - vielleicht die wichtigste Erfindung der gesamten Geschichte. Unversehens konnten abstrakte Ideen dargestellt werden. Künstlerakademien, Musikhochschulen und Technische Hochschulen entstanden. Eine eigene Literatur bildete sich heraus, in einer Vielfalt, die uns staunen lässt. Es gab bereits die Reisebeschreibung, den Roman, die Liebesdichtung und selbstredend die religiöse Hymne, ja sogar verschiedene literarische Revolutionen, in denen neue Schriftsteller sich gegen alte auflehnten, nicht anders als heute.

Weiter machte die Wissenschaft Quantensprünge. Die Mathematik wurde geboren, die Astronomie und ein Kalender entstanden. Anatomie und Physiologie, Medizin und Chirurgie erblickten das Licht der Welt. Die Ägypter waren weit über ihre Grenzen hinaus bekannt für ihre Heilkunst. Es gab bereits Gynäkologen, Augenärzte, Ärzte, die nur auf Darmleiden spezialisiert waren, Schädelbruch-Chirurgen und andere Experten mehr. Siebenhundert Heilmittel zählt ein einziger Papyrus allein auf. Die Hygiene wurde erfunden, Abführmittel und Magenspülungen existierten und vieles mehr.

Diese Wissenschaften waren nach den Überlieferungen der Priester von Thoth, dem ägyptischen Gotte der Weisheit, erfunden worden, der angeblich dreitausend Jahre lang die Herrschaft auf Erden innehatte. Ihm schrieb man 20.000 bis 36.000 Bücher zu!

Eine besondere Höhe erreichte die Astronomie. Jahrhunderte lang wurden die Stellungen und Bewegungen der Sterne und Planeten verfolgt, Jahrtausende lang zeichnete man sie akribisch auf. Man unterschied bereits zwischen Fixsternen und Planeten und legte Kataloge über Sterne fünfter Größe an, die mit dem freien Auge nicht zu erkennen sind, wie selbst konservative Historiker zugeben.

Die Philosophie wurde geboren, es gab Mahnsprüche und Weisheitssprüche, von denen, wie schon beschrieben, wahrscheinlich Salomon eifrig Gebrauch machte.

Die Uhr und die Geometrie wurden erfunden, und ein neues, weitaus höheres Niveau der Wohnqualität geschaffen.

Eine bemerkenswert geordnete Regierung, eine auffällig geordnete Regierung wachte über all dem, denn vergessen wir nicht, dass das ägyptische Regierungssystem das am längsten andauernde und stabilste Regierungssystem der gesamten Geschichte ist, und bis heute (!) unübertroffen.

An das Gewissen wurde appelliert, wodurch die Moral entstand, sprich ein Überlebens-Kodex wurde formuliert, den wir so an anderer Stelle nicht vorfinden.

Wer zeichnet für all das verantwortlich, und wie können wir uns diese phantastischen Errungenschaften erklären?

Lesen sie in Kürze die Antworten im fünften Teil unserer spannenden und außergewöhnlichen Geschichtestunde von dem Historiker Frank Fabian: Verbotene Ägyptologie V

Für alle Folgen der Serie "Verbotene Ägyptologie" klicken Sie auf:

Verbotene Ägyptologie I - Das erste Geheimnis

Verbotene Ägyptologie II - Der Kampf der Gelehrten

Verbotene Ägyptologie III - Vom Ursprung der Religionen

Verbotene Ägyptologie IV - Das zweite Geheimnis

Verbotene Ägyptologie V - Kosmo - Logik

Verbotene Ägyptologie VI - Abenteuerliche Spekulationen oder ernstzunehmende Überlegungen?

Wie entstanden die Pyramiden und welche Berechnungen standen dahinter?

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Ein Leser schreibt: "Der Autor ist Physiker und hat in mehrjährigen Studien Zusammenhänge zwischen den drei Pyramiden von Gizah und astronomischen und mathematischen Größen gefunden. Diese sind formal-logisch sehr überzeugend. Die Frage, wie die alten Ägypter bereit vor fast 5000 Jahren ein derartiges Wissen besitzen konnten läßt einen so schnell nicht mehr los. Allen Lesern, die sich ohne Vorurteile mit der zahlenmäßigen Erfassung der Pyramiden beschäftigen möchten, sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Es ist ein Meilenstein der Pyramidenforschung und enthält zahlreiche Fotos und Abbildungen."

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